Vereinshaus

 

 Vereinshaus    

Am 8. März 2015 wurde unser Vereinshaus nach der Renovierung wieder neu eröffnet.

Unser Vereinshaus ist telefonisch unter der Telefonnummer 0211/5591968 zu erreichen.

 


 

Chronik

Vereinschronik des Sport Club Düsseldorf-West 1919/50 e.V.

Der Vereinsname resultiert aus der Fusion der linksrheinischen Vereine SSV Oberkassel und Sportfreunde Lörick.
Die Gründungsjahre beider Vereine sind im Vereinsnamen enthalten.
Im Jahr 1972 beschlossen die Mitglieder beider Vereine sich zu einem Verein zusammenzuschließen. Der neue Verein erhielt den Namen Sport Club Düsseldorf-West 1919/50 e.V., sowie ein Vereinswappen in den Farben Blau und Weiß. Nachdem Fußball und Handball bereits wieder etabliert waren, wurde 1973 eine Abteilung Gymnastik gegründet. Der Verein gründete auch eine Radsportabteilung, die jedoch bald wieder aufgelöst wurde.
Die Mitgliederzahl (aktiv und passiv) stieg zwischenzeitlich wieder auf ca. 1000 Mitglieder. Der Verein hat seine Heimat auf dem Gelände der Bezirkssportanlage Schorlemer Straße 61 in Düsseldorf-Oberkassel. 1996 wurde auf dem heutigen Vereinsgelände an der Schorlemerstraße das Vereinshaus eröffnet.

Chronik der Sportfreunde Düsseldorf-Lörick 1950 e.V.

Anfang der fünfziger Jahre war der Düsseldorfer Stadtteil Lörick mit ca. 2000 Einwohnern einer der kleinsten Vororte der Landeshauptstadt. Aber auch hier gab es insbesondere junge Leute, die sich dem Sport und ganz besonders stark dem Fußball verschrieben hatten. Nach einigen Anläufen gelang es in einer Versammlung am 23.Oktober 1950 im Restaurant "Stachelhus", den Verein Sportfreunde Lörick ins Leben zu rufen. Ca. 30 sportbegeisterte Männer gaben ihre Unterschrift zur Vereinsgründung. Als Vereinsfarben wurden Schwarz und Gelb festgelegt.

Als Sportplatz stellte die Firma Böhler die sogenannte Böhler-Kampfbahn zur Verfügung. Im Dezember 1950 wurden die Sportfreunde Düsseldorf-Lörick 1950 e.V. in den Fußballverband Niederrhein aufgenommen. Schon 1953/54 gelang der Aufstieg in die 1. Kreisklasse und 1954/55 wurde der Aufstieg in die Bezirksklasse nur knapp verpasst.
Mit dem Umzug auf das Gelände der alten Radrennbahn hatte der Verein eine echte sportliche Heimat gefunden. Im Mai 1959 eröffnete der Verein das unter großem Arbeits- und Finanzaufwand erbaute Clubhaus. Am 1. August 1959 wurde die Handballabteilung ins Leben gerufen. Direkt mit Beginn der Spielzeit 1960/61 veranstaltete der Verein erstmals ein Turnier nach Hallenart, obwohl man damals noch auf dem Großfeld spielte. Das eigene Handballturnier wuchs im Laufe der Zeit zu einer internationalen Veranstaltung mit großem Zuspruch.

Chronik des SSV Oberkassel

Am 19. März 1919 trafen sich vier junge Männer in der Wirtschaft Orths (heute Haus Engemann) und zwar, Heinrich Ditzen, Peter Knopp, Karl Meuser, Hein Orths und beschlossen zur Gründung eines Sportvereins einzuladen. Der Einladung folgten 22 junge Leute im Alter von 18 bis 24 Jahren. Der Verein SSV Oberkassel war gegründet.
Bereits im Oktober 1919 wurde der Verein Mitglied im W.S.V. (Westdeutschen Spiel-Verband) und konnte ab sofort am Spielbetrieb teilnehmen. Als Vereinsfarben wurden Grün und Weiß gewählt.
Der SSV Oberkassel war von Beginn an sehr erfolgreich. 1919 Meister der C-Klasse und Aufstieg in die B-Klasse. 1920 zweiter Platz in der B-Klasse und Aufstieg in die A-Klasse. Meister der A-Klasse in den Jahren 1922 bis 1924. Der größte sportliche Erfolg gelang 1927 mit dem Aufstieg in die damalige Liga.
Der SSV Oberkassel spielte jetzt zusammen mit den großen Vereinen Fortuna 95, Benrath 06, D.S.C 99 und Turu 1880 in einer Klasse. Bei Neueinteilung der Fußballklassen (Gauliga usw.) wurde der SSV Oberkassel der Kreisklasse zugeteilt. Bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges spielte der Verein in dieser Klasse mit wechselndem Erfolg. Der Verein zählte zu diesem Zeitpunkt etwa 100 Mitglieder. Während des Krieges kam das Vereinsleben fast vollständig zum Erliegen.
Nach dem Krieg ging es mit dem SSV Oberkassel schnell wieder aufwärts. Bereits in der Saison 1945/46 wurde die Meisterschaft in der Gruppe 2 erzielt. Die 3 Gruppensieger - VfL Benrath 06, SSV Oberkassel, Sportverein 04 - trugen die Düsseldorfer Stadtmeisterschaft aus. Der SSV Oberkassel wurde hinter dem VfL Benrath 06 zweiter in dieser Meisterschaft.
Dem damaligen Vorstand des SSV Oberkassel war es zu verdanken, dass neben der Fußballabteilung weitere Abteilungen gegründet wurden und den Verein erfolgreich vertraten: 
Handball, Faustball, Tischtennis, Boxen, Schwerathletik und Leichtathletik.

Bald hatte der Verein rund 1000 Mitglieder und der Sportbetrieb nahm gewaltige Formen an. Die Handballer schafften den Aufstieg bis in die 1. Kreisklasse. Ihr größter Erfolg in der damaligen Zeit war der Sieg über den Ortsrivalen TSV Jahn Oberkassel, der in Handballkreisen einen großen Namen hatte. Der SSV Oberkassel hatte eine der stärksten Tischtennis-Mannschaften Deutschlands. Bei den Damen spielte die Weltmeisterin Hilde Bussmann und bei den Herren die Westdeutschen Meister Vossen und Heiliger. Auch die Boxabteilung stellte zwei Bezirksmeister. Die Gewichtheber und Leichtathleten verzeichneten beachtliche Erfolge.
Die 1. Mannschaft der Fußballabteilung wurde vom ehemaligen Fortuna-Spieler Czaika trainiert, errang 1947/1948 die Bezirksmeisterschaft und den Aufstieg in die Niederrhein-Liga.
Während der schwierigen Wirtschaftslage in der Zeit der Währungsreform wurden alle Abteilungen, außer Fußball, wieder aufgelöst.



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